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03.12.11
REKORD-Briketts sorgen für Wärme in Polen
Spende von REKORD-Briketts an das polnische Frauenhaus

Die Mitarbeiter der Veredlung aus Schwarze Pumpe übergaben am Donnerstag, den 24.11.2011, 25 Tonnen Braunkohlenbriketts an das Frauenhaus in Pobiedna. Nach einer spontanen Sammelaktion unter den Mitarbeitern brachten sie neben den "Wärmemacher", Bekleidung, Spielzeug und Süßigkeiten. Für die dort lebenden 28 Frauen und 12 Kinder eine riesige Überraschung. Die Aktion wurde bereits zum zweiten Mal auf die Beine gestellt. Schon 2010 freuten sich die Bewohner des Frauenhauses über die häusliche Wärme-Spende. Die Anlieferung der Briketts in die ca. 150 km entfernte Ortschaft Pobiedna übernahm die Spedition TSS. "Die Hilfe wird hier dringend benötigt. Das Frauenhaus ist schon älter und nicht so gut wärmeisoliert. Neben der Wärme-Spende erhielten die Frauen und Kinder des Frauenhauses viele kleine vorweihnachtlichen Geschenke, welche mit Freude entgegengenommen wurden. Mit den 25 Tonnen Braunkohlenbriketts kommt das Frauenhaus für die Heizperiode gut über den Winter!", so Christin Wenzel, Marketingmitarbeiterin bei der Veredlung.


02.12.11
„Teuflisch guter“ Kaminofen geht nach Thüringen
Vattenfall Veredlung, Brennstoffhandel Hugo Fuchs & Sohn aus Harth-Pöllnitz und BUDERUS überreichen hochwertigen Kaminofen an stolzen Gewinner in Thüringen
Sommerpreisaktion 2011, REKORD, Buderus
Auch in diesem Jahr verloste die Veredlung von Vattenfall innerhalb der Sommerpreis- / Postkartenaktion von REKORD-Braunkohlenbriketts gemeinsam mit dem Brennstoffhandel Hugo Fuchs & Sohn und der Firma BUDERUS einen Kaminofen.

Passend zur Jahreszeit konnte sich Familie Hetzger aus Thüringen, über einen hochwertigen Kaminofen freuen. „Der Kaminofen der Serie Blueline, welchen wir als Gewinn zur Verfügung gestellt haben, ist nicht nur ein richtiger Hingu-cker, sondern überzeugt auch durch Qualität und Effektivität. Dieser moderne Kaminofen spendet eine angenehme Strahlungs- und Konvektionswärme. Die-se wird schnell und mit hoher Effizienz in den Wohnraum abgegeben. Neben Scheitholz können in dieser modernen Feuerstätte auch Kaminbriketts aus Braunkohle eingesetzt werden. Eine ideale Zusatzheizung für den Gewinner“, so Hans-Günter Schowalter, Verkaufsleiter bei BUDERUS.

Wir freuen uns, dass in diesem Jahr der Gewinner des Kaminofens aus unse-rer Region stammt. Es konnte keinen besseren treffen, so Herr Fuchs, Brenn-stoffhändler aus Harth-Pöllnitz.

Die Gewinnerin, Frau Hetzger berichtete: „Neben Öl haben wir bereits Holz als Festbrennstoff für unsere häusliche Wärme im Einsatz“. Seit bereits zwei Jah-ren halten wir Ausschau nach einer modernen Feuerstätte, konnten uns aber bis dato nicht richtig entscheiden. Umso mehr haben wir uns über diesen tollen Gewinn gefreut. Das wir noch unsere Kachelfarbe selbst aussuchen konnten, übertraf unseren Erwartungen. Jetzt muss nur noch der Schornstein nachge-rüstet werden“.
Sommerpreisaktion 2011, Gewinner, REKORD


Von Christin Wenzel, Marketingmitarbeiterin bei Vattenfall Europe Mining, bekam Familie Hetzger noch eine passende Erstausstattung überreicht. „Neben Kamin-anzündern, Anfeuerholz und Scheitholz enthält unser REKORD-Starterset auch ein 10-kg Paket REKORD-Briketts“, Christin Wenzel bei der Übergabe. So kann der Kaminofen gleich ordentlich angeheizt werden. Generell gilt: Anheizen mit Holz, dann erst Briketts nachlegen“.
30.11.11
Praktische Tipps für behagliche Wärme
Tipps vom Fachmann: Was man während der Heizsaison als Ofenfreund beachten sollte
Norbert Eichholz, REKORD
Weiß, wie man Holz und Kohle richtig lagert: Norbert Eichholz mit seinen Brennstoffhändlerinnen Irmtraud Vontra und Katja Gregors (v.l.) Foto: Manz
Die Morgentemperaturen machen es uns bewusst: Der Winter steht vor der Tür. Nicht nur Wintersportler, auch Liebhaber von Öfen und Kaminen üben sich bereits in Vorfreude. Denn die natürliche Strahlungswärme des Feuers und das Licht, das unseren Geist erfreut – das bietet nur ein Kamin.

In jedem dritten deutschen Wohnzimmer flackert ein Kamin oder Kachelofen – Tendenz steigend. Doch nicht jedes Kaminfeuer brennt gleich gut. Für einen reibungslosen (und nicht die Nachbarn verärgernden) Abbrand bedarf es des passenden Brennstoffes. Und der wiederum muss richtig behandelt, vor allem aber gelagert werden. Welche Holzsorte ist die richtige?

Steigende Holzpreise zeigen, dass sich diese allererste Heizenergie des Menschen gerade im Kaminbereich wieder wachsender Beliebtheit erfreut. Aber: Holz ist nicht gleich Holz. „Eiche oder Buche haben den besten Brennwert“, empfiehlt Norbert Eichholz. Der Vorstand der Raiffeisen Warengenossenschaft Heldrungen in Nordthüringen verkauft zunehmend mehr von dieser regenerativen Energiequelle. „Das Holz sollte mindestens zwei Jahre gelagert sein, so dass der Feuchtigkeitsgehalt deutlich unter 20 Prozent liegt“, sagt Eichholz. Erst dann sei eine qualm-arme und fast rückstandsfreie Verbrennung gegeben. Auch Birke habe einen recht hohen Brennwert. Zudem sei bei ihr die Trocknungsphase bereits nach einem Jahr vorbei – vorausgesetzt, die Lagerung erfolgt fachmännisch. Fichten oder Kiefern hingegen seien wie alle Nadelhölzer sehr harzig, was im Kamin ein deutlich vernehmbares Knistern verursacht. Zudem sei der Brennwert vergleichsweise gering und das Holz verbrennt sehr schnell.

Holz richtig lagern

In waldreichen Gegenden wie Thüringen, Baden-Württemberg oder Hessen nutzen viele Kaminfreunde die Gelegenheit, sich das Holz selbst im Wald zu besorgen. Wer genug Zeit hat, für den mag es ein gutes Geschäft sein. Mit einem bisschen Glück kann man den Raummeter dort für unter 40 Euro erwerben. Die gleiche Menge ist beim Fachhändler oder im Baumarkt in der Regel nicht unter 70 Euro der Schüttraummeter zu haben. Doch auch hier gilt: Verarbeitung und Lagerung ist das A und O. Holz sollte gespalten und immer im Freien trocken gelagert werden. Im Gegensatz zu Briketts so, dass genügend Wind herankommt und den Trocknungsprozess vorantreibt. Wer sein Holz aus dem Wald holt, sollte die schon erwähnten zwei Jahre Trocknungsfrist auf jeden Fall einhalten. Ansonsten wird das Kaminfeuer zu einer übelriechenden Belastung auch für die lieben Nachbarn und das Holz zeigt ein deutlich schlechteres Brennverhalten.

Wer ökonomisch denkt, nimmt REKORD-Briketts

Zeitgenossen, die dem romantischen Flackerfeuer ebenso wie ihrer Geldbörse zugeneigt sind, können mit REKORD-Briketts eine Menge Heizkosten sparen. Voraussetzung ist, dass der Kamin oder Kachelofen über einen Rost und einen Aschekasten verfügt. Bei modernen Öfen unterstützt eine sogenannte Wassertasche sogar die Zentralheizung. Das spart Öl oder Gas, auf jeden Fall Geld. Will man mit Holz die dafür benötigte Wärme erzeugen, muss oft nachgelegt werden. Komfortabler geht das mit den handlichen, kleinen und schwarzen Energiepaketen aus Braunkohle.

REKORD-Brikett, Flamme, REKORD
Damit Briketts für behagliche Wärme sorgen können, sollten sie nicht im Freien ohne Abdeckung gelagert werden. Foto: Vattenfall


Im ländlichen Raum sind neben den 10- oder 25-Kilo-Bündeln die losen Braunkohlenbriketts, auch als Viertel- und Halbsteine, im Markt. Falls der freundliche Kohlenhändler die nicht in den Keller trägt, ist es ratsam, die lose Ware nicht mit einer Schaufel, sondern immer mit einer Kohlegabel umzulagern. „Zudem sollten neben der Kohle keine anderen entflammbaren Stoffe liegen, da sie sich erwärmen kann“, so Brennstoffexperte Eichholz. Zu Beginn der Einlagerung muss der betreffende Raum gut gelüftet werden.

Braunkohlenbriketts, etwa der Marke REKORD, sind ein genormter und qualitativ hochwertiger, einheimischer Brennstoff, der bei richtiger Verwendung emissionsarm verbrennt. Zudem können diese Briketts im Freien gelagert werden – ohne Qualitätsverlust, ohne schmutzbringenden Abrieb und ohne ärgerliches Zerbröseln bei zu starker Sonneneinstrahlung. Kaminfreunde loben die lang anhaltenden Glut dieser aus dem Lausitzer Revier stammenden und ohne Bindemittel produzierten Kohle-Presslinge. Deren Heizwert beträgt 19 MJ/kg (= 5,2 KWh). Damit sind sie auch in der Lage, eine Glut im Kamin über die ganze Nacht zuhalten und so beim Aufstehen für ein behagliches Raumklima zu sorgen.

Wie lagert man Brennholz richtig?

• Vor Lagerung spalten (bis 30 cm Durchmesser halbieren, ab 30 cm vierteln)
• 2 Jahre überdacht im Freien (bei Eiche mind. 3 Jahre)
• 20 bis 40 cm Abstand vom Boden halten
• Wenn an Häuserwand, auf jeden Fall mindestens 5 cm Abstand lassen
• Nicht länger als 4 Jahre lagern, weil dann der Heizwert leidet

Tipps von Norbert Eichholz zum Anzünden eines Kamin- oder Ofenfeuers

1. Falls vom Hersteller eine Bedienungsanleitung geliefert wurde, ist die zu beachten.
2. Zuerst Feueranzünder, dann so genanntes Anmachholz (kleine, dünne Holzstücke) und Briketts oder Scheitholz auf sauberen Rost legen. Bei Grundöfen, in denen nur Holz verbrannt wird, kann das Anmachholz mit dem Feueranzünder auch auf den Holzscheiten liegen.
3. Luftregler in Anzündstellung bringen oder Luftzufuhr vollständig öffnen.
4. Zum Anzünden kein Benzin o.ä. verwenden, nur handelsübliche Anzündhilfen.
5. Nach dem Anzünden entsteht ein Glutbett (je nach Ofenkonstruktion kann das unterschiedlich dauern). Dabei Asche abrütteln (außer im Grundofen, den einfach weiterbrennen lassen). Briketts oder Holzscheite auf das Glutbett legen. Die Luftzufuhr bleibt noch offen!
6. Wenn Holzscheite und Briketts brennen, Luftregler auf gewünschte Wärmeabgabe herunter stellen.

Tipp: Vor dem Zu-Bett-Gehen noch zwei bis vier Braunkohlenbriketts nachlegen. Das hält die Wärme über Nacht und kann am nächsten Tag für einen erneuten Anzündvorgang benutzt werden (weiter ab Punkt 5).

Und bitte immer daran denken: Ein Ofen oder ein Kamin ist keine „Müllverbrennungsanlage“. Nur geeignete Brennstoffe sichern geringe Emissionen und einen reibungslosen Betrieb.
29.09.11
Beim 5. Feuerfest mit guter Musik und Feuerwerk in die neue Heizsaison starten



Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter. Ohne Frage – es ist Herbst, Zeit sich auf die neue Heizperiode vorzubereiten. Die Heizsaison 2011/ 2012 leitete auch in diesem Jahr die Veredlung von Vattenfall mit dem traditionellen Feuerfest am 17.09.2011 in Knappenrode ein.

4900 Besucher strömten in diesem Jahr zur Knappenroder Energiefabrik um sich nicht nur zu unterhalten sondern sich auch für die kalten Tage mit REKORD-Briketts für den heimischen Kamin auszurüsten. Bei dem traditionellen Herbstmarkt, mit vielen Händlern die unter anderem wärmende Kleidung anboten, konnten die Gäste über den Markt schlendern und regionale Produkte kaufen. Auch für die Kinder wurde wieder viel geboten. Beim Nagelschlagen und erklimmen der Kletterwand konnten sich die Kleinen richtig auspowern. Bei einem Kürbisschnitz-Wettbewerb war Kreativität gefragt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde unter den Gästen u.a. ein Kaminofen verlost. Phil Quauke aus Obergurig war in diesem Jahr der glückliche Gewinner. Die Familie konnte ihr Glück kaum fassen. Ebenfalls konnte sich Herr Gläser über eine Tonne REKORD-Briketts freuen, die ihm kostenlos nach Hause geliefert wird.

Am Abend heizten die Jungs von den Firebirds dem Publikum mit neu interpretierten Rock’n’ Roll Stücken richtig ein und beim anschließenden Feuerwerk fand das Fest seinen krönenden Abschluss. Der Herbst kann also kommen!

Die Veredlung bedankt sich bei allen Gästen und der Energiefabrik Knappenrode für ein gelungenes Fest mit viel Spaß und schönen Eindrücke.

01.02.11
Messintervalle für Holz-, Pellet- und Kohleheizungen
Seit dem 22. März 2010 gilt eine neue Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen, die unter anderem verschärfte Emissionsgrenzwerte vorsieht. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks – Zentralinnungsverband (ZIV) – informiert über geänderte Messintervalle.
Die novellierte Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) regelt, unter welchen Bedingungen kleine und mittlere Holz-, Pellet- und Kohleheizungen aufgestellt und betrieben werden dürfen. Sie beschreibt unter anderem, wie oft und in welchem Umfang eine Anlage vom Schornsteinfeger künftig aus Umweltschutzgründen betreut wird. Neu definierte Grenzwerte legen fest, wie viele Schadstoffe entweichen dürfen. Bei Heizungsanlagen für feste Brennstoffe wie Holz, Pellets und Kohle, die nicht nur vorrangig für die Beheizung des Aufstellraumes verwendet werden, misst der Schornsteinfeger daher regelmäßig Staubemissionen und den Kohlenmonoxid (CO)-Gehalt in den Abgasen. Beide sind in größeren Konzentrationen schädlich für Umwelt und Gesundheit.

Was ändert sich? Künftig im Fokus: kleine Heizungsanlagen

Da viele Häuser heute besser gedämmt sind und moderne Heizungsanlagen effektiver arbeiten, werden zunehmend kleinere Anlagen eingebaut. Damit auch diese Anlagen von der Verordnung und damit von Maßnahmen zum Umweltschutz erfasst werden, wurde der Bereich Messungen nach der 1. BImSchV erweitert. Künftig misst der Schornsteinfeger auch Heizkessel für feste Brennstoffe ab vier Kilowatt.

Messung jetzt alle zwei Jahre

Bislang wurden Heizungsanlagen für feste Brennstoffe mit einer Leistung ab 15 Kilowatt jährlich vom Schornsteinfeger betreut, wenn sie mechanisch beschickt wurden – das heißt der Brennstoff wird automatisch aus einem Speicher zugeführt. Bei einer Pellet-Heizung erfolgt dies beispielsweise über eine Förderschnecke. Von Hand befeuerte, sogenannte handbeschickte Anlagen wurden nur einmal, und zwar unmittelbar nach der Errichtung gemessen.

Nach der neuen Verordnung sollen beide Anlagearten regelmäßig gemessen werden, allerdings nur noch alle zwei Jahre. Bei bestehenden Heizkesseln mit einer Leistung von über vier bis 15 Kilowatt wird die Umweltschutzmessung erst nach einer Übergangszeit, und zwar je nach Alter erst ab 2015 (errichtet bis 1994), 2019 (errichtet 1995 bis 2004) oder 2025 (errichtet 2005 bis 21.03.2010) alle zwei Jahre vom Schornsteinfeger durchgeführt.

Bei neuen hand- oder mechanisch beschickten Anlagen mit einer Leistung von über vier bis 15 Kilowatt beginnt die Messung erst, wenn eine dafür geeignete Messtechnik zur Verfügung steht. Diese befindet sich zurzeit noch in der Entwicklung. Das Gleiche gilt für die wiederkehrende Messung von Hand befeuerter Anlagen mit einer Leistung von über 15 Kilowatt. Unabhängig davon prüft der Schornsteinfeger neue Anlagen mit einer Leistung von über 15 Kilowatt weiterhin unmittelbar nach ihrer Errichtung.

Grenzwerte steigen stufenweise

Je nach Alter der Anlage und der Art des Brennstoffs müssen die betreffenden Heizungsanlagen bestimmte Grenzwerte einhalten. Ein Beispiel: Für bis 2014 errichtete Anlagen gilt Stufe 1. Für Heizkessel, die ab dem Jahr 2015 errichtet werden, gilt Stufe 2. Für bestehende Anlagen gelten bis zum Ablauf von Übergangsfristen die bisherigen Grenzwerte. Welche Grenzwerte in Stufe 1 und 2 festgeschrieben sind und wie lange die Übergangsfristen gelten, definiert die Verordnung.

Fazit: Der Schornsteinfeger übernimmt die Umweltschutzmessung bei Heizungsanlagen für feste Brennstoffe künftig alle zwei Jahre. Ab wann dieser Mess-Turnus beginnt, richtet sich nach der Leistung und dem Alter bzw. dem Errichtungsdatum der Anlage sowie nach der Verfügbarkeit einer entsprechenden Messtechnik. Nicht wiederkehrend gemessen werden Einzelraumfeuerstätten wie derklassische Kamin- oder Kachelofen. Für diese gelten andere Regelungen.

Tipp: Damit Haus- und Wohnungsbesitzer möglichst bald Klarheit erhalten, empfiehlt der Bundesverband ein Beratungsgespräch mit dem Schornsteinfeger. Er nimmt bei seinem nächsten Besuch eine Einstufung der Anlage nach der neuen Verordnung vor und gibt Auskunft über die künftigen Messtermine.

Quelle: www.schornsteinfeger.de
01.07.10
Neue Auflagen für Kleinfeuerungsanlagen
Rund 15 Millionen Besitzer von Einzelraumfeuerstätten müssen dem Schornsteinfeger die Einhaltung von Emissionswerten belegen
Frankfurt am Main. - Bis spätestens 31. Dezember 2012 müssen rund 15 Millionen Besitzer von Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkaminen ihrem Schornsteinfeger gegenüber den Nachweis erbringen, dass ihre Feuerstätte die Mindestanforderungen hinsichtlich Staub und Kohlenmonoxid (CO) erfüllt. Auf diesen wichtigen Passus der neuen Bundes- Immissionsschutzverordnung (BImSchV), die am 22. März 2010 in Kraft getreten ist, weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin, der die Hersteller der Geräte vertritt.

Der Nachweis über die Einhaltung der geforderten Emissionsgrenzwerte kann eine Herstellerbescheinigung sein, die der Ofenbesitzer entweder direkt beim Hersteller erhält oder in einer Online- Datenbank abrufen kann, die der HKI gemeinsam mit den Herstellern aufgebaut hat und die unter www.ratgeber-ofen.de abrufbar ist. "Für viele ältere Modelle jedoch", so Dipl.- Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des Verbandes, "kann eine Messung durch den Schornsteinfeger notwendig sein, da für diese Geräte in der Vergangenheit keine Staubmesswerte ermittelt wurden. Für die Durchführung einer solchen Messung bleibt Zeit bis Ende 2013. Danach wird es ernst: Sollte der Ofen die Grenzwerte bzw. die Bestandsschutzwerte nicht erfüllen, ist er mit einem Staubfilter auszustatten oder muss ausgetauscht werden."

Fristen für Austausch oder Nachrüstung beginnen 2014 Für den Austausch, die Stilllegung oder eine Nachrüstung gibt es unterschiedliche Fristen. Entscheidend hierfür ist das Datum der Typprüfung. Dieses steht auf dem Typenschild, das auf der Feuerstätte angebracht ist. Für Geräte, deren Typprüfung vor 1975 stattgefunden hat und die den neuen Anforderungen nicht genügen, ist am 31. Dezember 2014 definitiv Schluss. In weiteren Schritten - in den Jahren 2017 und 2020 - enden die Fristen für jüngere Feuerungsanlagen; abschließend 2024 für all jene, die vom 1. Januar 1995 bis zum 21. März 2010 in Betrieb gegangen sind.

"Wenn eine Feuerstätte schon 30 Jahre oder länger läuft", so Frank Kienle, "sollte über eine Modernisierung ohnehin nachgedacht werden. Die Verbrennungstechnik hat in der Zwischenzeit enorme Fortschritte gemacht. Nicht nur die Emissionen, auch ihr Wirkungsgrad - und somit der Brennstoffverbrauch - haben sich seitdem deutlich verbessert. Der Austausch eines Altgerätes dient also nicht nur dem Klima und der Umwelt, sondern entlastet auch die Haushaltskasse."

Weitere Informationen im Internet unter www.ratgeber-ofen.de. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. vertritt die Interessen der Hersteller von Großküchengeräten sowie häuslicher Heiz- und Kochgeräte. Beide Herstellergruppen sind in separaten Fachverbänden organisiert, die sich in gerätespezifische Fachabteilungen untergliedern. Zurzeit vertrauen rund 150 Mitglieder den Leistungen des Verbandes.
08.03.10
Schornsteinfeger-Innung Berlin warnt vor der Nutzung von Ethanol- Kaminen und Ethanol-Feuern
Als Experten für den Brandschutz weisen die Berliner Schornsteinfeger ausdrücklich auf die richtige Nutzung von Ethanol-Kaminen und Ethanol-Feuern hin. Diese immer beliebter gewordenen Kamine ohne Schornstein können bei falscher Handhabung zu einer lebensgefährlichen oder gar tödlichen Gefahrenquelle werden.

„Beim Verbrennen von Ethanol entsteht Kohlenstoffdioxid und Wasser. In hoher Konzentration kann Kohlenstoffdioxid gesundheitsschädigend sein“, sagt Reiner Raeder, technischer Landesinnungswart. „Daher muss bei der Nutzung eines Ethanol-Kamins immer ausreichend gelüftet werden, was natürlich den ohnehin schon sehr geringen Heizeffekt zunichte macht.“

Ethanol ist ein Brennstoff der bei Temperaturen von mehr als 21 Grad Celsius zusammen mit Luft ein leicht entzündliches, sogar explosionsfähiges Gemisch bildet. „Ethanol darf niemals nachgefüllt werden während der Kamin brennt oder noch heiß ist“, sagt Raeder.

Ein Ethanol-Kamin ist keine Alternative zu einem Kamin oder Kaminofen, und kann keine Heizung ersetzen. Hier erwecken die Angaben einiger Anbieter in ihrer Werbung einen völlig falschen Eindruck.

„Wer sich für den Kauf einer dieser Deko-Kamine entschieden hat, sollte auf jeden Fall auf die Sicherheitsprüfung achten, sich vor dem Kauf genau informieren und sich das Gerät vorführen und Sicherheitshinweise geben lassen“, rät Raeder.

Abt. Öffentlichkeitsarbeit der Landesinnungsverbände Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Andreas Gandzior Westfälische Str. 87 10709 Berlin

E-mail: gandzior@schornsteinfeger-berlin.de
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